Clubs in Deutschland

Taifun Luta Livre - Luta Livre Team in Düsseldorf unter der Leitung von Armin Eslami

Team Maluco - BJJ und Luta Livre in Altenheim unter der Leitung von Michael Hockenjos

Luta Livre Akademie Cüppers - Luta Livre Team aus Köln unter der Leitung von Mike Cüppers

X-Training - Submission Wrestling und MMA in der Schweiz unter der Leitung von Marius Maissen

Shido.org - No Gi Jiu-Jitsu und MMA unter der Leitung von Franco de Leonardis

IMAG Berlin - BJJ, Luta Livre und MMA in Berlin unter der Leitung von Frank Burczynski

Grappling Organisationen

NAGA - North American Grappling Association, Organisation der weltweit größten Grappling Turniere

ELLO - European Luta Livre Organization

Submissao 2007

Submissao 2007

Submissao 2007

Submissao 2007

Submissao 2007

Submission Wrestling

Submission Wrestling (auch bekannt unter dem Begriff Grappling oder Submission Fighting) ist eine ringerische Sportart, die sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut. Speziell in den USA erlebt sie derzeit einen beispiellosen Boom.

Submission Wrestling (wörtlich übersetzt: Aufgaberingen) vereint Techniken u.a. aus dem Freistilringen, dem brasilianischen Jiu-Jitsu, dem Catch Wrestling, dem Judo und dem Sambo. Ziel des Zweikampfes ist es, den Gegner durch ringerische Mittel sowie Hebel- und Würgetechniken zur Aufgabe (Submission) zu bringen. Schläge und Tritte sind dabei nicht erlaubt.

Im Gegensatz zum brasilianische Jiu-Jitsu, Judo oder Sambo wird im Submission Wrestling nicht mit einem Gi (Anzug) gekämpft, sondern in kurzer Hose (Fightshort bzw. Boardshort) und Rashguard/T-Shirt.

Da in den meisten Fällen der Kampf, z.B. nach einem Wurf, nach kurzer Zeit am Boden endet ist eine gute Basis im Bodenkampf essentiell. Die Erfahrung hat gezeigt, dass hierbei Kämpfer mit einer soliden Basis im brasilianischen Jiu-Jitsu im Wettkampf oft einen entscheidenen Vorteil besitzen.

Der folgende Videoclip zeigt einen Kampf im Submission Wrestling, aufgenommen bei der Karlsuher Grappling Challenge SUBMISSAO 2007:

 

Lute Livre

Luta Livre ist eine ringerische Kampfkunst, die parallel zum brasilianischen Jiu-Jitsu im 20. Jahrhundert in Rio de Janeiro entwickelt wurde. Der Name "Luta Livre" kommt aus dem Portugiesischen und bedeutet "freier Kampf". Wie im Submission Wrestling wird ohne Gi gekämpft.

Nach Deutschland brachte Luta Livre 1995 der brasilianische Musiker Daniel d'Dane. Daniel ist Schwarzgurt im Luta-Livre und Schüler sowie Freund zwei der bekanntesten Luta-Livre-Lehrer in Rio: Eugenio Tadeu und Hugo Duarte.

Lange Zeit gab es eine starke Rivalität zwischen dem brasilianischen Jiu-Jitsu und dem Luta Livre, was sich immer wieder in Vergleichskämpfen (Vale Tudo Kämpfen) äußerte. Vale Tudo bedeutet "Alles geht", was sich auf das minimale Regelwerk der Kämpfe bezieht. Im Grunde sind bei diesen Kämpfen sämtliche Schläge, Tritte, Würfe sowie Hebel- und Würgetechniken erlaubt.

Aufgrund der herausragenden Persönlichkeit von Daniel d'Dane bildet dieser in Brasilien eine Brücke zwischen Jiu Jitsu und Luta-Livre, da er trotz der großen Unterschiede dieser Kampfarten in beiden Lagern respektiert und geschätzt wird.